Better Cotton Initiative

Die Better Cotton Initiative (BCI) ist eine Non-Profit-Organisation, die sich dafür einsetzt, den Baumwollanbau weltweit nachhaltiger und fairer zu gestalten.

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Wie BCI auf einer Skala von 1 bis 4 abschneidet

Find out what's the story behind your clothing by understanding the certificates. Use the scores to discover at a glance what a certificate means in different sustainability areas.

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Environment

Fair Trade

Animal welfare

Improvement

Auditing

3/4
3/4
0/4
2/4
4/4

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Baumwolle hatte einen Anteil von rund 24,3 Prozent am gesamten Fasermarkt. -Textile Exchange

Eco-Friendly

BCI hat verschiedene Regeln, wie sie mit Landwirten zusammenarbeiten wollen. Diese Regeln und Standards variieren je nach Größe der Farm. Neben den Punkten, an die sich Landwirte unbedingt halten müssen, gibt es auch Punkte, die verbessert werden können. Im Folgenden finden Sie eine Reihe von Punkten, auf die wir unsere Bewertung gestützt haben:

  • Der Einsatz von Pestiziden muss reduziert werden und die Landwirte müssen weniger abhängig von Pestiziden sein. Es gibt strenge Regeln, welche Pestizide verwendet werden dürfen.
  • Es muss ein Wasserschutzplan vorhanden sein, um eine nachhaltige Wassernutzung zu gewährleisten.
  • Der Boden muss auf eine gesunde Weise behandelt werden.
  • Die Artenvielfalt muss nachhaltig geschützt werden. Die Artenvielfalt in den umliegenden Gebieten muss erhalten bleiben, z. B. durch die Erhaltung von guten Insekten, von Pflanzen und gefährdeten Gebieten.
  • Die Baumwolle muss richtig geerntet und gelagert werden, damit eine hohe Qualität gewährleistet und so viel wie möglich davon verwendet werden kann.

Wertung: 3/4

Erläuterung: BCI haben strenge Regeln in allen Bereichen, um die Baumwollproduktion nachhaltiger zu gestalten. Sie haben keine 4/4 bekommen, weil Pestizide und GVOs noch verwendet werden dürfen.

Fair Trade

BCI hat strenge Regeln für die Arbeitsbedingungen der Bauern/BäuerInnen und ihrer MitarbeiterInnen. Auch diese Regeln variieren je nach Größe des Betriebs. Die Hauptpunkte ihrer Norm sind:

 

  • Keine Kinderarbeit (Kinder unter 15 Jahren bzw. Kinder unter dem Mindestalter für Arbeit in diesem Land, falls dieses höher ist).
  • Gute Arbeitsbedingungen.
  • Keine schweren/gefährlichen Arbeiten für Personen unter 18 Jahren.
  • Keine Zwangsarbeit.
  • Keine Diskriminierung.
  • Gleicher Lohn für Menschen, die die gleiche Art von Arbeit verrichten.
  • Gute Einrichtungen wie Toilette, Mittagessen und medizinische Versorgung.
  • Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen.
  • Es muss den ArbeitnehmerInnen möglich sein, Gewerkschaften und Organisationen zu bilden.
  • Es sollte nicht weniger als der gesetzliche Mindestlohn gezahlt werden.
  • ArbeiterInnen haben einen Vertrag.

 

Bewertung: 3/4

 

Erläuterung: Es gibt zwar strenge Regeln bezüglich der Arbeitsbedingungen, aber die Zahlung eines existenzsichernden Lohns ist nicht vorgeschrieben. Daher erhielt BCI nicht die volle Punktzahl.

Animal welfare/Vegan

Bei BCI geht es nur um den Anbau von Baumwollpflanzen. In der Regel werden dafür keine Tiere verwendet, aber es gibt keine Vorschriften zum Tierschutz. Dies ist also nicht zutreffend.

 

Wertung : 0/4

 

Erläuterung: Tierschutz ist auf den Baumwollanbau nicht anwendbar.

Improvement and reporting

BCI-zertifizierte Unternehmen werden ermutigt, sich ständig zu verbessern. Daher gibt es für jeden Standard sowohl Kernwerte, die die Landwirte wirklich erfüllen müssen, als auch Bereiche für Verbesserungen, für die die Betriebe Pluspunkte erhalten. Dadurch müssen sich zertifizierte Betriebe stets verbessern.

 

Die Berichte über die Compliance der zertifizierten Unternehmen werden nicht öffentlich geteilt.

Wertung: 2/4

Erläuterung: Die Berichte werden nicht öffentlich zugänglich gemacht, was die Transparenz verringert. Wenn die Berichte geteilt würden, würden wir die volle Punktzahl geben.

Auditing

Die dem BCI angeschlossenen Parteien werden von einer unabhängigen dritten Partei geprüft.

Wertung: 4/4

Es ist wichtig zu erwähnen, dass BCI mit einem Massenbilanzsystem arbeitet. Das bedeutet, dass sie nicht wirklich verfolgen, in welchem Produkt die Baumwolle landet. Nach der Produktion wird die BCI-Baumwolle zusammen mit aller anderen Baumwolle aus der Region auf einen Haufen geworfen und zu einem Stoff verarbeitet. Es ist also sehr gut möglich, dass eine Marke, die BCI-Baumwolle verwendet, ein T-Shirt verkauft, von dem nur 10 % von BCI-Bauern stammen.

 

Es gibt aber auch Marken, die keine BCI-Baumwolle verwenden, bei denen aber ein Teil der Baumwolle von BCI-Bauern stammt. Das liegt daran, dass BCI mit "Baumwollgutschriften" arbeitet. Für jede Menge Baumwolle, die von ihren BCI-Farmern produziert wird, kann die gleiche Menge Baumwolle als BCI-Baumwolle an Marken verkauft werden. Es wird also immer die gleiche Menge an BCI produziert, wie verkauft wird, und durch den Kauf von BCI-Baumwollhemden tragen Sie zur Förderung von mehr BCI-zertifizierter Baumwolle bei.
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